Attraktiver Brückenschlag

Remscheid ist die drittgrößte Stadt des Bergischen Landes und ein traditioneller Standort deutscher Metall- und Werkzeugindustrie. Zwischen seiner Innenstadt und dem Südviertel lag der alte Hauptbahnhof mit der Bahntrasse. Dieses Areal neu zu gestalten und eine Verbindung der Stadtviertel zu schaffen, war die Aufgabe für die HBB. Als Projekt der Regionale 2006 wurde das Großvorhaben gesplittet: Ein öffentlich geförderter Teil umfasste die komplette Infrastruktur mit Plätzen, Rampen und Stegen, während HBB für zwei markante Gewerbeimmobilien verantwortlich war – die beiden Endpunkte des Südsteges über die Gleise des Hauptbahnhofs.

Zentrum mit Sogwirkung

Basierend auf einem Entwurf des Düsseldorfer Büros RKW Architektur + Städtebau entstand das Brücken-Center. Südlich der neuen Fußgängerbrücke, die auch die Bahnsteige erschließt, liegt nun ein Einkaufs- und Freizeitzentrum, das mit seiner teilweise auffälligen Farbgebung in warmem Rot weithin sichtbar ist. Allein der Ankermieter Kaufland hat hier 4.900 m² Verkaufsfläche zur Verfügung. Hingegen im Nordgebäude befinden sich unter anderem ein Sportgeschäft sowie die Bahnhofsbuchhandlung. Insgesamt 550 kostenlose Parkplätze und die perfekte Bahnanbindung machen das im April 2009 eingeweihte Areal zu einem Zentrum mit Sogwirkung.

Objektinfos

Anschrift

Willy-Brandt-Platz 1 / Presover Straße 16 – 20
42859 Remscheid

Projekttypus

Innerstädtisches Einkaufs- und Dienstleistungszentrum

Projektvolumen BGF

ca. 32.000 m²

Stellplätze

550

Projektstatus

Eröffnung 23. April 2009