Stadt und Geschäftshaus miteinander versöhnt

An der zentralen Viktoriastraße in der Bochumer Innenstadt wird der sogenannte Justizblock, unter anderem Standort des Landgerichts, abgerissen. An seine Stelle soll ein innerstädtischer Geschäftskomplex treten, der mehrere Nutzungen miteinander vereint. Etwa die Hälfte der Flächen sollen Handelsangebote auf zwei Ebenen beinhalten, aber auch Hotel-, Büro- und Gastronomienutzungen finden hier attraktive Bedingungen. Gemeinsam mit dem renommierten Architekturbüro RKW entstand dafür ein intelligenter Entwurf. Anstelle einer hermetisch abgeschlossenen Mall sah dieser vielmehr eine sensiblere Einbettung in das Umfeld vor – „Stadt und Geschäftshaus miteinander versöhnen“ ist sein Motto. Dennoch überzeugt das Konzept mit einem starken architektonischen und städtebaulichen Charakter.

Quartier mit Straßengefühl

Das Viktoria Karree ist ein Geschäftshauskomplex mit einer stadträumlichen Durchwegung, die teilweise von einem Glasdach überspannt wird, aber dennoch einen starken Straßencharakter hat. Dafür wird auch eine Galerie im 1. Obergeschoss, die mit Brücken die einzelnen Gebäude verbindet, in die Fassaden eingelassen – so bleibt der Eindruck einer Gasse erhalten. Insgesamt bietet das Viktoria Karree rund 15.000 m² Verkaufsfläche, die sich rund 20 Mieter aufteilen sollen. Darunter befindet sich ein großes, bislang nicht in der Stadt vertretenes Textilhaus. Eine Besonderheit ist die mit dem bestehenden Tiefgaragensystem verbundene, zweigeschossige Tiefgarage mit rund 510 Plätzen. HBB investiert in das Projekt Viktoria Karree rund 100 Mio. Euro.

 

 

Objektinfos

Anschrift

Viktoriastraße, Bochum

Projekttypus

Geschäftshauskomplex mit Handel, Büro, Hotel u.v.m.

Projektvolumen BGF

32.000 m²

zzgl Tiefgarage 20.000 m²

Verkaufsfläche bis zu ca. 15.000 m²

Kontakt - Vermietung

Herr Schütz

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